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Beyto Study Insights 2019 – Part III

Beyto Study Insights

Beyto Study Insights 2019 – Part III

Smart Speaker Nutzer – Privatsphäre und Datenschutz

Im dritten Teil unserer Insights werfen wir einen Blick auf die Smart Speaker Nutzer und das sensible Thema Privatsphäre bzw. Datenschutz bezogen auf die Nutzung von Smart Speakern. Wie im Intro-Blogbeitrag erwähnt, gaben 61,9% der Befragten an, mindestens einen sprachgesteuerten Assistenten zu besitzen (933 Smart Speaker Nutzer).

Empfinden Smart Speaker Nutzer ein Risiko für Ihre Privatsphäre?

In den Medien ist das Thema Privatsphäre und Datenschutz heiß diskutiert. Viele sind besorgt, dass ihre Daten von den großen Anbietern missbraucht werden. Die Sprachaufzeichnungen werden z.B. von Amazon gespeichert und werden erst gelöscht, wenn der Nutzer dies aktiv veranlasst. Tatsächlich werden Sprachaufzeichnungen ausgewertet, um die Spachassistenten weiter zu entwickeln und um Fehler und Schwächen des Systems aufzudecken.

 

 

Bei der Auswertung wird klar, dass die Nutzer beim Thema Privatsphäre eher entspannt sind und das Risikoempfinden nicht besonders hoch ist. Nur 22,8% der Nutzer gaben an, dass sie mindestens ein erhöhtes Risiko empfinden. Die tägliche Nutzung der Smart Speaker steht im Vordergrund. Dies haben auch schon die Auswertungen unserer ersten Insights (Verbreitung von Smart Speakern und Nutzungsgewohnheiten) bestätigt, da die Nutzer nahezu jeden Raum im Haus oder in der Wohnung mit Smart Speakern ausstatten und bewusst in Kauf nehmen, dass möglicherweise Daten im hohen Umfang gesammelt werden.

 

 

Beim Vergleich zwischen Frauen und Männern wird deutlich, dass Frauen ein höheres Risikoempfinden haben als Männer. Jede dritte Nutzerin empfindet mindestens ein erhöhtes Risiko, bei den Männern ist es nur jeder fünfte Nutzer.

 

 

Beim Vergleich nach Altersgruppen haben Nutzer mittleren Alters (35-44 Jahre) das höchste Risikoempfinden – jüngere Nutzer das geringste. Mit zunehmendem Alter sinkt das Risikoempfinden wieder leicht.

 

 

Beim Vergleich nach der Nutzungsintensität wird deutlich, dass das Risikoempfinden sinkt, je regelmäßiger die Smart Speaker genutzt werden. Nutzer, die ihre Smart Speaker kaum in Gebrauch haben, haben ein viel höheres Risikoempfinden für ihre Privatsphäre (mind. 61,5% empfinden ein erhöhtes Risiko) als tägliche Nutzer (nur mind. 18,4% empfinden ein erhöhtes Risiko).
Fazit: Das Thema Privatsphäre und Datenschutz ist zwar relevant für die Smart Speaker Nutzer, das Risikoempfinden ist dabei aber nicht besonders hoch. Die teilweise stark negative Berichterstattung wird die bisherigen Nutzer nicht davon abschrecken, Smart Speaker weniger zu nutzen. Interessant ist dabei allerdings eine Auswertung der Nicht-Nutzer unserer Studie (574 Teilnehmer ohne Smart Speaker), warum sie bisher keine Smart Speaker nutzen:

 

 

Der Hauptgrund für die Nicht-Nutzung ist, dass Nicht-Nutzer sich eher Sorgen um ihre Privatsphäre und den Datenschutz machen. Hier wird vermutlich die negative Berichterstattung Einfluss haben auf eine mögliche Anschaffung. Nichtdestotrotz gab die Hälfte der befragten Nicht-Nutzer an, dass sie sich vorstellen könnten, in Zukunft einen Smart Speaker anzuschaffen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das Thema in den Medien negativer besetzt ist, als bei den eigentlichen Nutzern.

Im nächsten Beitrag gehen wir genauer auf das Thema Amazon Alexa Skills und Google Actions ein.

Wenn Sie Interesse an der kompletten Studie haben, können Sie diese unter Angabe einer E-Mail-Adresse » hier downloaden!

 

Die Studie in der Presse:

 

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